“Mama, warum hängt da ein Mann am Kreuz?” “Papa, hat das Jesus nicht weh getan, als man ihm die Nägel durch die Hände geschlagen hat?” Kinder haben viele Fragen zu den Darstellungen von Jesus am Kreuz. Oft geraten wir Erwachsenen dabei in Verlegenheit und wissen nicht recht, ob wir den Kindern diese brutale Geschichte zumuten können. Wie erkläre ich einem Kind, was an Karfreitag geschehen ist? Es ist ja selbst für uns Erwachsene eine Zumutung. Wie also spreche ich darüber? Hier der Versuch einer möglichen Erklärung für Kinder: 

Menschen können anderen Menschen Schlimmes antun und einander Schmerzen zufügen. Jesus hat Menschen geheilt, er hatte viele Freundinnen und Freunde. Aber eben nicht nur. Da gab es auch Leute, die wollten, dass er stirbt, weil er zu beliebt war und die Menschen von einem anderen Leben träumen liess. Jemanden sterben sehen und ihn loslassen müssen, das ist hart. Das macht uns traurig. Ein gewaltsamer Tod ist zum Glück sehr selten. Die meisten sterben hier bei uns einen natürlichen Tod und werden sehr alt. Der Tod gehört zum Leben.  

Auch Kinder machen bereits diese Erfahrung, wenn ein Haustier oder ein Familienmitglied stirbt. Anders als Erwachsene gehen sie oft sehr natürlich und pragmatisch mit dem Tod um. Wenn sie fragen, was mit dem toten Körper passiert und wo nun der Mensch hingegangen ist, der nicht mehr da ist, dann ist dies eine Ermutigung für uns Erwachsene, uns auf diese Fragen einzulassen und vielleicht zusammen einen Friedhof zu besuchen.  Denn Kinder haben ein feines Gespür dafür, wenn wir unangenehmen Fragen ausweichen und gerade das kann die Ängste verstärken, vor denen wir sie bewahren möchten. Wir haben im christlichen Glauben die Hoffnung, dass der Tod nicht das letzte Wort hat und das Leben immer bei Gott geborgen ist. Im Leben und über das Leben hinaus. 

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